Warum das ASCM Organizational Skills Assessment zum strategischen Erfolgsfaktor wird
Die Anforderungen an moderne Supply Chains verändern sich schneller denn je. Themen wie künstliche Intelligenz, Datenanalyse, End-to-End-Transparenz, resiliente Netzwerke und digitale Zusammenarbeit verändern nicht nur Prozesse – sondern vor allem die Anforderungen an Mitarbeitende.
Der aktuelle ASCM-Artikel “What Supply Chain Leaders Need to Know About Upskilling and Reskilling” beschreibt diese Entwicklung sehr deutlich: Unternehmen müssen heute gezielt neue Fähigkeiten aufbauen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Klassisches Supply-Chain-Wissen allein reicht nicht mehr aus. Gefragt sind zunehmend analytisches Denken, digitale Kompetenzen, Anpassungsfähigkeit und bereichsübergreifende Zusammenarbeit.
Doch genau hier stehen viele Unternehmen vor einer zentralen Herausforderung: Welche Kompetenzen sind bereits vorhanden und wo bestehen kritische Skill Gaps?
Transparenz über vorhandene Kompetenzen schaffen
Mit dem ASCM Organizational Skills Assessment, das wir gemeinsam mit Unternehmen durchführen, erhalten Organisationen erstmals eine strukturierte und datenbasierte Sicht auf ihre Supply-Chain-Kompetenzen.
Das Assessment basiert auf dem international etablierten SCOR model (Supply Chain Operations Reference model) und analysiert Kompetenzen entlang der gesamten End-to-End-Supply-Chain.
Ziel ist es, organisatorische Kompetenzlücken sichtbar zu machen und gezielte Weiterentwicklungsmaßnahmen abzuleiten. Das Assessment bewertet dabei nicht einzelne Personen, sondern aggregierte Organisationsfähigkeiten in zentralen Supply-Chain-Prozessen.
Der strukturierte Assessment-Prozess
Das Assessment wird auf Mitarbeitenden Ebene durchgeführt und dauert pro Teilnehmer etwa 15–30 Minuten. Mindestens acht Teilnehmende sind erforderlich, um aussagekräftige Ergebnisse zu erzeugen.
Bewertet werden Kompetenzen in den zentralen SCOR-Prozessbereichen:
- PLAN – Planung, S&OP, Inventory Management
- SOURCE – Procurement und Strategic Sourcing
- TRANSFORM – Produktion und Manufacturing
- FULFILL / RETURN – Logistik, Transport und Reverse Logistics
Die Teilnehmenden bewerten ihre Fähigkeiten in konkreten Kompetenzfeldern – beispielsweise:
- S&OP Scenario Planning
- Supply Chain Modeling & Simulation
- Advanced Analytics
- Supplier Collaboration Systems
- Procurement Risk Management
- ERP- und MRP-Systeme
- Transportation Optimization
- Sustainable Return Process Design
Dadurch entsteht ein detailliertes Bild über die tatsächlichen Fähigkeiten innerhalb der Organisation.
Konkrete Ergebnisse statt allgemeiner Trainingsansätze
Ein zentraler Vorteil des Assessments liegt in der konkreten Auswertung.
Die Ergebnisse zeigen nicht nur allgemeine Entwicklungsfelder, sondern identifizieren gezielt:
- Kompetenzstärken
- kritische Skill Gaps
- Prioritäten für Upskilling und Reskilling
- empfohlene Weiterbildungsfelder
- Unterschiede zwischen Funktionsbereichen und Teams
Ein Beispiel aus der Ergebnisdarstellung zeigt typische organisatorische Stärken in Bereichen wie Warehouse Management oder Supplier Management, während gleichzeitig Kompetenzlücken etwa bei Inventory Management, MPS/MRP oder Reverse Logistics sichtbar werden.
Damit wird Weiterbildung deutlich strategischer:
Nicht „Training für alle“, sondern gezielte Entwicklung dort, wo der größte Business Impact entsteht.
Vom Assessment zur Supply-Chain-Akademie
PMI unterstützt Unternehmen nicht nur bei der Durchführung des Assessments, sondern auch bei der Ableitung konkreter Entwicklungsmaßnahmen.
Auf Basis der Ergebnisse entstehen beispielsweise:
- individuelle Learning Journeys
- globale Supply-Chain-Akademien
- gezielte Upskilling-Programme
- rollenbasierte Trainingspfade
- SCOR-basierte Kompetenzmodelle
- APICS-/ASCM-Zertifizierungsprogramme
Dadurch wird Weiterbildung direkt mit den strategischen Zielen der Organisation verbunden.
Warum Unternehmen jetzt handeln sollten
Die große Herausforderung der kommenden Jahre wird nicht allein die Einführung neuer Technologien sein, sondern der Aufbau der dafür notwendigen Fähigkeiten.
Unternehmen, die ihre Kompetenzlücken frühzeitig erkennen und gezielt entwickeln, schaffen die Grundlage für:
- resilientere Supply Chains
- bessere Entscheidungsqualität
- höhere Mitarbeiterbindung
- schnellere Transformation
- nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit
Der Aufbau einer „sustainable talent pipeline“ wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor moderner Supply Chains.
Weitere Informationen zum ASCM Organizational Skills Assessment erhalten Sie hier: https://survey.pmi-m.de/ascmtalent.

