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Return on Education: Warum Lernen zum entscheidenden Faktor für resiliente Supply Chains wird

Die Diskussion rund um resiliente Supply Chains wird häufig von Technologien wie Künstlicher Intelligenz, IoT oder Advanced Analytics dominiert. Doch eine zentrale Erkenntnis rückt zunehmend in den Vordergrund: Technologie allein schafft keine Resilienz.

Eine aktuelle Analyse von ASCM („How Supply Chain Education Builds Resilience“) zeigt deutlich, dass der entscheidende Unterschied in den Fähigkeiten der Menschen liegt, die diese Technologien einsetzen.

Der wachsende Kompetenz-Gap

Trotz erheblicher Investitionen in digitale Lösungen fehlt es vielen Unternehmen an den notwendigen Kompetenzen. Studien zeigen:

  • Rund 90 % der Unternehmen verfügen nicht über ausreichend qualifizierte Talente, um ihre Digitalisierungsziele zu erreichen
  • Weniger als 20 % sehen ihre Mitarbeitenden ausreichend auf digitale Anforderungen vorbereitet

Damit entsteht ein kritischer Engpass:
Technologisches Potenzial bleibt ungenutzt, weil die entsprechenden Fähigkeiten fehlen.

Warum Upskilling wirtschaftlich sinnvoll ist

Neben dem strategischen Nutzen zeigt sich auch ein klarer wirtschaftlicher Vorteil:
Die Kosten für Neueinstellungen übersteigen die Investitionen in Weiterbildung deutlich. Während Unternehmen im Schnitt mehrere tausend Dollar pro Neueinstellung aufwenden, liegen die Kosten für Trainingsmaßnahmen signifikant niedriger.

Gleichzeitig steigt der Druck auf Unternehmen, bestehende Mitarbeitende weiterzuentwickeln. Ein Großteil der Beschäftigten erwartet gezielte Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten – und bewertet diese als entscheidenden Faktor für Engagement und Bindung.

Return on Education als Erfolgsfaktor

Der Begriff „Return on Education“ beschreibt dabei mehr als nur Kosteneffizienz. Es geht um den messbaren Beitrag von Lernen zur Unternehmensleistung.

Organisationen, die gezielt in Weiterbildung investieren, profitieren von:

  • höherer Produktivität und Effizienz
  • stärkerer Mitarbeiterbindung und Motivation
  • verbesserter Anpassungsfähigkeit an Marktveränderungen
  • nachhaltiger Wettbewerbsfähigkeit

Auf Seite 3 der Analyse wird besonders hervorgehoben, dass kontinuierliches Lernen nicht nur individuelle Leistung verbessert, sondern die gesamte Organisation widerstandsfähiger macht.

Praxisbeispiel: Transformation durch Bildung

Ein konkretes Beispiel zeigt, wie gezielte Weiterbildung zu messbaren Ergebnissen führt:
Ein Unternehmen konnte durch strukturierte Trainingsprogramme seine Forecast-Genauigkeit verbessern, Logistikprozesse optimieren und signifikante Kosteneinsparungen erzielen.

Der entscheidende Erfolgsfaktor war dabei nicht allein die Einführung neuer Technologien, sondern die systematische Entwicklung von Kompetenzen innerhalb der Organisation.

Lernen als strategische Kernkompetenz

Die zentrale Erkenntnis ist eindeutig:
Resiliente Supply Chains entstehen nicht durch Systeme – sondern durch Menschen, die in der Lage sind, diese Systeme effektiv zu nutzen und kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Damit verändert sich auch die Rolle von Lernen:
Es wird vom unterstützenden Element zur strategischen Kernkompetenz.

Jede Organisation benötigt einen individuellen Ansatz für Mitarbeiterentwicklung, mit dem richtigen Tool muss dieser jedoch nicht komplex sein. PMI unterstützt Organisationen dabei, genau diesen „Return on Education“ zu realisieren und entwickelt gemeinsam mit ihnen konkrete Ansätze zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Supply Chain.

Das ASCM Talent Skills Assessment schafft Transparenz über vorhandene Kompetenzen, identifiziert gezielt Lücken und bildet die Grundlage für konkrete Entwicklungsmaßnahmen. PMI bietet dieses Talent Assessment kostenfrei als Einstieg an, um gemeinsam weitere Entwicklungspotenziale und Handlungsfelder zu diskutieren: https://survey.pmi-m.de/ascmtalent.

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