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1. PMI “APICS European Alumni” Event

München, 15 November 2014Vergangene Woche hat PMI zertifizierte CPIMs und CSCPs zum ersten European APICS Alumni Event ins Four Points Sheraton nach München eingeladen. 23 Gäste folgten fesselnden Vorträgen, in denen es um zukünftige Supply Chain Trends und um neue Ansätze der kreativen Problemlösung ging. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, Gleichgesinnte zu treffen und bei einem Drink und Snacks in einer angenehmen und entspannten Atmosphäre neue Ideen und Kontakte untereinander auszutauschen. PMI plant, zukünftig jeden zweiten Monat in einer anderen Region in Deutschland oder Österreich durchzuführen, um die APICS-Gemeinschaft in Europa miteinander zu vernetzen.

Andrea Walbert, Geschäftsführerin von PMI, begrüßte die Teilnehmer und eröffnete den Abend mit einem kurzen Überblick über die Agenda und der Vorstellung der Alumni-Community, die anlässlich des diesjährigen 25-jährigen Jubiläums von PMI als professioneller Weiterbildungspartner von APICS gegründet wurde. Es folgte Peter Merke, der das Unternehmen 1989 gegründet hatte. Die Teilnehmer erhielten aus erster Hand enthusiastische Geschichten über die Firmengeschichte von der Gründung bis heute. Mit Blick zurück auf die Anfänge von PMI erklärte Herr Merke, wie alles anfing, welche Herausforderungen er meistern musste und welche wirtschaftlichen, technischen und gesellschaftlichen Veränderungen die Aufgaben über die Zeit hinweg prägten. Er betonte besonders die Entwicklungen im Suppy Chain und Produktionsmanagements in Europa und der ganzen Welt.

Der Fokus der Alumni Events war und ist jedoch nicht die Unternehmensgeschichte von PMI sondern der Wunsch, Menschen mit ähnlichen Interessen und Ausbildungen zusammenzubringen und ihnen neben traditionellen Supply Chain Themen auch interessante Anregungen und Inputs mitzugeben, die über fachliche Themen hinausgehen. Aus diesem Grund stellten die beiden Werkstudenten Jan Wannemacher und Oliver Ullrich den „Design Thinking“ Ansatz vor, den sie aktuell an einem Projekt für und mit PMI umsetzen und bei dem der Mensch im Mittelpunkt der Lösung steht. Beim Design Thinking geht es darum, unter Zuhilfenahme von Werkzeugen und Denkansätzen der Designer auf kreative Art und Weise menschliche Bedürfnisse zu identifizieren, und darauf aufbauend neue Produkte, Services und Geschäftsmodelle zu entwickeln, die wiederum individuelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme lösen. Auf die menschlichen Bedürfnisse fokussiert balanciert Design Thinking die drei Phasen der Innovation (Bedürfnis, Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit) so aus, dass eine „erlebbare Innovation“ daraus entsteht (siehe Bild). Die Studenten erläuterten, dass diese Methode einen iterativen Prozess beschreibt der sowohl auf definierten Merkmalen wie auch auf der inneren Haltung gegenüber beispielsweise Einfühlungsvermögen, Optimismus, räumlichem Vorstellungsvermögen oder Alltagsdenken beruht. Die daraus resultierende Handlungsempfehlung erfolgt durch Prototyping. Detailliertere Informationen zu diesem aktuellen Projekt von PMI finden Sie im dazu existierenden deutschsprachigen  Blog.

Ein weiterer Gastsprecher war Hans Ehm, Leiter des Supply Chain Management bei Infineon® und Mitglied des internationalen Vorstands des APICS Supply Chain Council. Er stellte zehn zukünftige Supply Chain Trends vor, zu denen die Zuhörer in einer Voting Session ihre persönliche Einschätzung hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit und Stärke der Einflussnahme für ihre Branche abgeben konnten. In einem anschließenden Gespräch gab er einen Überblick über die Ergebnisse von 400 Supply Chain Experten, die Infineon® vor kurzem für eine Studie befragt hatte, und wie die eigene Einschätzung im Vergleich zu interpretieren ist. Die Teilnehmer des APICS Alumni Events erhielten die Ergebnisse nach der Veranstaltung exklusiv per E-Mail. Alles in allem erlebten die Gäste einen aufschlussreichen Abend mit drei ganz unterschiedlichen Vorträgen, die viele Anregungen zum anschließenden Austausch gaben.

Das nächste PMI „APICS Alumni Event“ findet Anfang Februar 2015 in Frankfurt statt.


Sparen Sie 10 Prozent beim APICS CPIM!

München, 19. August 2014Die APICS-Weiterbildung “Certified in Production and Inventory Management (CPIM)” liefert Ihnen die richtigen Kenntnisse, um Aufgaben in der Produktion und im Bestandsmanagement von globalen Supply Chains zu verstehen und zu evaluieren. Möchten Sie diese international anerkannte Zertifizierung erwerben?

Ab sofort können wir Ihnen attractive Nachlässe auf APICS Kurse und Zertifizierungen anbieten. Beim Kauf des kompletten CPIM-Paketes aus Kursen und Prüfungen (BSCM, MPR, DSP, ECO, and SMR) zuzüglich einer einjährigen „International e-Membership“ erhalten Sie 10 Prozent Nachlass auf die Kurs- und Prüfungsgebühren und sparen 1.070 Euro gegenüber dem Einzelkauf! Wenn Sie bereits APICS Member sind, erhalten Sie 10 Prozent Nachlass auf die Kursgebühr und sparen immer noch 845 Euro!
Um den Nachlass zu erhalten, müssen Sie den Gesamtbetrag für alle Kurse und Prüfungen im Voraus zahlen. Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Öffentliche Seminare, APICS Prüfungen und Prüfungsvoucher für APICS Prüfungen.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne per E-Mail unter seminar(at)pmi-m.de oder telefonisch unter
+49 (0) 89 857 6146 zur Verfügung.


APICS und das Supply Chain Council (SCC) vollenden gemeinsame Fusion

Chicago, 5. August 2014APICS hat heute den gelungenen Abschluss der Fusion mit dem Supply Chain Council (SCC) bekanntgegeben. Durch diesen Zusammenschluss ist der weltweit führende Anbieter für Supply Chain Forschung, Weiterbildung und Zertifizierungsprogramme entstanden.

"Es macht mich überglücklich zu berichten, dass die Fusion mit APICS durch ein nahezu einstimmiges Ergebnis einer Mehrheit wahlberechtigter SCC Mitglieder bestätigt wurde," sagte Jason Wheeler, Vorsitzender des APICS Aufsichtsrates. "Dieser überwältigende Zuspruch zeigt, dass viele Führungskräfte globaler Supply Chain Unternehmen aus den bedeutendsten Industrien daran glauben, dass diese Kombination den gemeinsamen Mitgliedern, Kunden, Partnern und Mitarbeitern von Nutzen sein wird."

"Der Abschluss dieser Fusion ist ein wichtiger Meilenstein für APICS und ein historisches Ereignis für Branchen mit globalen Supply Chains," so John Sells, Vorsitzender des SCC Aufsichtsrates. "APICS und das APICS Supply Chain Council (APICS SCC) bieten zusammen die erste und einzige Single-Source Lösung für Personen und Unternehmen die gleichsam nach einer Möglichkeit suchen, ihre Supply Chain Leistung zu bewerten und zu verbessern." APICS SCC ist die neue Einheit, die Grundlagenforschungen und Entwicklungsprogramme von APICS und dem SCC kombiniert.

“Als APICS und APICS SCC haben wir nun die Ressourcen um sicherzustellen, dass Unternehmen hinsichtlich ihrer Supply Chain Organisation in der Lage sind, zwei der wichtigsten Themen in der heutigen globalen Wirtschaft anzugehen: die Leistungsfähigkeit der Supply Chain zu erhöhen und Supply Chain Talente weiter zu entwickeln," sagt Abe Eshkenazi, CEO von APICS. Die Fusion schafft einen globalen Spitzenreiter für Supply Chain Lösungen der in der Lage ist, Mitgliedern, Kunden, Partnern und Mitarbeitern in vielerlei Hinsicht enorme Nutzen zu bringen. Das heißt im Detail: Die Fusion

  1. schafft das führende Portfolio renomierter Marken. Der Zusammenschluss vereint die erst kürzlich durch die SCM World auf Platz 1 (APICS) und Platz 2 (SCC) gerankten Institutionen. Jede Organisationen stellt die in ihrem Marktsegment angesehenste Marke dar. Das SCC SCOR®-Model und die Zertifizierung SCOR Professional (SCOR-P) wird es zusammen mit APICS’s "Certified in Production and Inventory Management (CPIM)" und "Certified Supply Chain Professional (CSCP)" sowohl Unternehmen als auch Einzelpersonen ermöglichen, ihre jeweiligen Ziele zu erreichen.
  2. garantiert auch weiterhin für die forwährende Verbesserung, Innovation, Relevanz und sinnvolle Investition von und in Trainings, Standards, Zetifizierungen und Wissen. Der Zusammenschluss schafft größere Ressourcen sowie Zugang zu einem ausgedehnten Netzwerk an Experten für spezielle Themen und engagierten Freiwilligen. Sie alle steigern das Ansehen der neuen Organisation als Lieferant branchenübergreifender Standards, Benchmarks und Wissensführerschaft.
  3. stärkt den weltweiten Service. Die einheitliche Organisation besitzt mehr Ressourcen und schafft so mehr Möglichkeiten zur Betreuung von Mitgliedern, Kunden, Unternehmen und Partnern in mehr als 100 Ländern auf der ganzen Welt.
  4. liefert eine leistungsstarke Plattform für Ihr Wachstum.

APICS und APICS SCC plan, Anfang kommenden Jahres weitere Details über die neuen Vorteile zu veröffentlichen. Bis dahin können Mitglieder, Kunden und Partner fortlaufend Informationen und Ausblicke auf der APICS Website finden.

PMI bleibt auch weiterhin Ihr kompetenter Partner. Wir unterstützen und begleiten Sie und Ihr Unternehmen gerne bei Ihren individuellen Entwicklungsprojekten. Sprechen Sie uns an, wir freuen uns auf Sie!


Unser neuer Service für Sie: APICS Prüfungen und Mitgliedschaft

Seit Juli 2014 bieten wir Ihnen einen weiteren Service im Rahmen Ihrer APICS Weiterbildung und Zertifizierung an: Sie können über PMI sowohl APICS Prüfungen als auch die APICS Mitgliedschaft erwerben. Gebündelt mit dem entsprechenden APICS Seminar auch günstiger. Prüfungen können in Form eines Prüfungsvouchers oder über eine direkte Anmeldung für ein Prüfungsfenster bei PMI erworben werden. Die Prüfungsgebühren sind für APICS-Mitglieder deutlich günstiger und darüber hinaus gibt es noch viele weitere Mitgliedschaftsvorteile. Sie können sich ab sofort direkt bei uns für eine Prüfung anmelden oder einen Prüfungsvoucher erstehen, der 24 Monate gültig ist und jederzeit für die Prüfungsregistrierung abgerufen und eingelöst werden kann.

APICS selbst hat ebenfalls einige weitere Services für Mitglieder, CPIM und CSCP Zertifizierte eingeführt:

  • So kann seit Juli 2014 auf der APICS Website der individuelle Zertifizierungsstatus live geprüft werden. Das ist besonders interessant für Arbeitgeber. Diese können hierüber verifizieren, ob der Bewerber tatsächlich eine CPIM oder CSCP Zertifizierung besitzt und ob die Zertifizierung noch aktuell und gepflegt ist.
  • Ebenfalls neu seit Juli: CPIM und CSCP Zertifikate stehen online im individuellen Profil jedes Zertifizierten zur Verfügung (My APICS) und können sofort kostenlos als PDF geladen werden.

TFC Global Professional Challenge: Team von Bosch und Siemens Hausgeräte ein weiteres Mal im Finale

München, 11. Juli 2014 - Beim Finale zur TFC Global Professional Challenge 2014 wird erneut ein Team von BSH - Bosch und Siemens Hausgeräte vertreten sein. Das Team konnte sich zum zweiten Mal in Folge im regionalen Länderpool Deutschland, Österreich und Schweiz durchsetzen und vertritt diesen nun am 19. September 2014 in Dubai.

Insgesamt sind über 482 Expertenteams in den Wettbewerb gestartet. Nur 190 von Ihnen konnten sich für die Challenge qualifizieren und um den Einzug ins Finale kämpfen. Die besten SCM Experten treten dabei als Viererteams für ihre Unternehmen an.

Auch in diesem Jahr bereitet das virtuelle Fruchtsaftunternehmen THE FRESH CONNECTION Kopfzerbrechen. Unter dem Themenschwerpunkt "Supply Chain strategy segmentation and optimization of the logistic footprint" werden den Teams besonders solche Entscheidungen abverlangt, die sich positiv auf die Bereiche Produktsegmentierung und CO²-Bilanz der Produkte entlang der gesamten Wertschöpfungskette auswirken. Dabei muss die gesamte Performance stets das Ziel verfolgen, einen positiven ROI zu erwirtschaften, das Unternehmen aus der Krise zu führen und besser zu sein als die Konkurrenz. Die Teams übernehmen dazu als neues Management jeweils die Rollen Einkauf, Produktion, Supply Chain und Vertrieb. In diesen Funktionen müssen sie gemeinsam die besten strategischen und taktischen Entscheidungen treffen. Doch es treten stets unerwartete Herausforderungen ein.

Am 19. September 2014 treffen die weltweit besten Teams im Finale in Dubai aufeinander. Das Team von BSH Deutschland wird sich gegen Teams von Mondelez (UK), SPX Polen, Johnson&Johnson Russland, Nada Dairy Company Saudi Arabien, DuPont Indien, Coca Cola China, Fuji Xerox Australien, CGI Frankreich, FrieslandCampina Niederlande und AkzoNobel aus dem internationalen Pool beweisen müssen.

Das Team, dass in Dubai als Gewinner hervorgeht, erhält ein Executive Training an dem amerikanischen „Massachusetts Institute of Technology (MIT)“.


EXCHAiNGE: Lieferkettenmanagement im Wandel

Frankfurt am Main, 26. Juni 2014Supply-Chain-Verantwortliche sind die maßgeblichen Lieferanten der Veränderung. So lautete das Fazit der Management-Konferenz EXCHAiNGE, die vom 24. bis 25. Juni 2014 im neuen Konferenzzentrum Kap Europa in Frankfurt/Main stattfand. Mehr als 150 Experten aus Supply Chain Management und Operations diskutierten und entwickelten Lösungsansätze, Konzepte und Ideen, um neue Technologien, Denkansätze und gesellschaftliche Entwicklungen wie Industrie 4.0 oder die kollaborative Ökonomie in den Unternehmen zu adaptieren und voranzutreiben.

Jonathan Wichmann, Social-Business-Stratege und -Vordenker aus Kopenhagen, verdeutlichte in seiner Eröffnungs-Keynote: Die Art, wie Menschen Geschäfte machen, ändert sich gewaltig. „Der Trend geht weg von einer Konsum- hin zu einer kollaborativen Gesellschaft“, so Wichmann. „Bei Social Media haben die Menschen nur Inhalte kreiert und geteilt – in der Social Economy kreieren und teilen sie physische Gegenstände, Dienstleistungen und vieles mehr.“ Er sieht dadurch längerfristig enorme Auswirkungen auf die Lieferketten der Unternehmen, aber auch kurzfristige Chancen in den Bereichen Demand Management, Lean Operations und Echtzeitdaten – etwa für bessere Forecasts und Risikofrühwarnung. Um diese Entwicklungen nutzen zu können, müssen sich Supply-Chain-Verantwortliche mit den neuen Geschäftsmodellen der Collaborative Economy auseinandersetzen: „Erst selber nutzen und dann umsetzen“, rät der Social-Business-Experte und mahnt: „Diese Entwicklung wird nicht mehr verschwinden.“

Ein weiterer großer Treiber der Veränderung: Industrie 4.0 und neue Technologien wie beispielsweise Big Data oder 3D-Druck: Auch diese können binnen kurzer Zeit etablierte Methoden und Geschäftsmodelle im Supply Chain Management beeinflussen oder gar zerstören, so der Tenor der Session „Technology and Innovation – next Practices“. Florian Reichle, 3D-Druck-Spezialist bei Trinckle 3D betonte, dass im 3D-Druck-Bereich die Experten noch vor Herausforderungen wie Genauigkeit, hohen Kosten bei Großserien und Produktsicherheit stünden, aber die Entwicklung der Kommerzialisierung in den USA bereits weit fortgeschritten sei.

Eine Lanze für Big Data und digitalisierte Supply Chains brach Daniel Grüßing, Leiter Strategic Analytics bei Blue Yonder. Er betonte, dass Unternehmen ihre Daten gezielt auswerten und mit den gewonnenen Erkenntnissen am Markt anders als bisher agieren sollten. Als Beispiel nannte er das Thema dynamische Preisveränderungen im E-Commerce. Mit neuen Tools sei es möglich, täglich die Preise für Produkte und Services zu ändern. Grüßing berichtete, dass ein Versender nur durch diese eine Maßnahme den Umsatz um sechs Prozent steigern konnte.

Wie auf Veränderungen reagieren? EXCHAiNGE liefert Antworten


Wie auf die Entwicklungen Industrie 4.0, neue Technologien und Crowd reagieren? Wie können sich Unternehmen diese Trends zunutze machen und wie darauf vorbereiten? In Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Workshops und Simulationsspielen erhielten die Teilnehmer konkrete fachliche Impulse, wagten einen Blick in die Zukunft und über den Tellerrand hinaus und entwickelten Lösungsansätze für die eigene Praxis.

Für weitergehende Anregungen sorgte etwa Prof. Dr. Robert de Souza von der National University of Singapore. Er stellte in seiner Keynote-Präsentation am zweiten Tag die Frage, was Supply Chain Manager von Katastrophenlogistikern lernen können – und lieferte auch die passenden Antworten. Mit dabei: ein Appell für eine stärkere Zusammenarbeit und Kommunikation entlang der Supply Chain – nicht nur im Arbeitsalltag. „Wenn ein Katastrophenfall eintritt, arbeiten sehr viele unterschiedliche Parteien für den Erfolg zusammen. Wie oft machen wir das im Geschäftsleben, dass wir uns etwa gemeinsam hinsetzen und ein Problem lösen?“, so de Souza. Als weitere wichtige Lernimpulse sieht er zudem die Themen Risikomanagement, Resilienz und die Entwicklung kompetenter Mitarbeiter.

Gerade beim letzten Punkt herrschte bei allen Referenten und Teilnehmern der EXCHAiNGE große Einigkeit: Qualifizierte, motivierte Mitarbeiter sind ein wesentlicher Schlüssel für erfolgreiche Lieferketten. Um dies zu erreichen, sind einerseits passgenaue, effiziente Weiterbildungsmaßnahmen notwendig, wie etwa Jutta Grebing von der REWE GROUP und Dr. Frank Sabin von BASF in Vorträgen zu ihren Konzepten betonten. Andererseits sollten sich den Experten zufolge mit dem Einzug neuer Technologien in den Unternehmen nicht nur die Mitarbeiter weiterentwickeln, auch die klassischen Führungsstrukturen müssen sich ändern. „Große Konzerne haben zu viele Hierarchien und denken oft in Silos“, so Big-Data-Experte Daniel Grüßing von Blue Yonder. Er zeigte sich davon überzeugt, dass künftig virtuelle und sich schnell ändernde Teams eine größere Rolle in der Wirtschaft und im SCM spielen werden.

Inspiration und Interaktion für die Teilnehmer


„Die EXCHAiNGE hat sowohl konkrete Praxishilfen für das tägliche Supply Chain Management geboten als auch Inspirationen aus Bereichen, die einen im täglichen Arbeitsleben nicht immer direkt betreffen – etwa durch die Sequenzen zum Thema Humanitäre Logistik oder Crowd Community“, sagte Christian Kaiser, Wirtschaftsingenieur Betriebslogistik bei der DURAG Group, der als Teilnehmer die Konferenz besuchte und mitdiskutierte. „Neben den Sessions hat dazu auch der intensive Austausch mit den Teilnehmern aus allen Bereichen der Supply Chain Community beigetragen: Von Studenten über Professoren bis hin zu Lösungsanbietern und natürlich Supply-Chain-Praktikern.“

Die Konferenz EXCHAiNGE wird 2015 wieder im Kap Europa in Frankfurt am Main stattfinden.

(Quelle: Huss Verlag GmbH, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 80912 München)


Supply Chain Council fusioniert mit APICS

München, 08. Mai 2014Sowohl APICS als auch das Supply Chain Council (SCC) haben bahnbrechende News veröffentlicht: Die Vorstände beider Institutionen haben vereinbart, dass APICS und das SCC fusionieren werden. Die Vereinbarung erfordert zur finalen Umsetzung noch die Bestätigung der SCC-Mitglieder. Es wird mit einer überwältigenden Zustimmung gerechnet.

Details der Fusion werden bald bekannt gegeben. Es ist jedoch bereits jetzt klar, dass dieser Zusammenschluss zu dem in der Branche anerkanntesten Anbieter führen wird. Denn die SCM World hat in ihrem kürzlich veröffentlichten Ranking Platz 1 an APICS und Platz 2 an das SCC vergeben. Dabei wurde berücksichtigt, dass jede der Organisationen die in ihrem Marktsegment angesehenste Marke darstellen. So werden beide zukünftig unter einem Dach ihre Top-Produkte anbieten. Diese beinhalten das SCC Supply Chain Operations Reference Model (SCOR®) und die Zertifizierungen SCOR-P, APICS CPIM (Certified in Production and Inventory Management) und APICS CSCP (Certified Supply Chain Professional).

"Das ist eine großartige Kombination die unser Portfolio an Produkten und Services maßgeblich vergrößert, um noch besser zwei der bedeutendsten Themen in der heutigen globalen Wirtschaft anzugehen – die Leistung von Supply Chains zu erhöhen und Supply Chain Talente zu entwickeln", sagte Abe Eshkenazi, APICS CEO. "APICS und das SCC setzten ihren Fokus beide auf Angebote zur Verbesserung von Kompetenz, Innovation und Widerstandsfähigkeit von Supply Chains. Gemeinsam sind wir ein Kraftpaket das bereit ist die Vorzüge dieser Verbindung schnell zu realisieren und dadurch den Wert für unsere Mitglieder, interessierte Besucher, Partner, Kunden und Mitarbeiter zu vergrößern.“

„Wir sind von dem Zusammenschluss mit APICS begeistert, denn es macht für unsere Mitglieder und Kunden einfach Sinn“, kommentierte John Sells, Vorstandsvorsitzender des Supply Chain Councils. „Dieser Zusammenschluss erleichtert es Einzelpersonen, ihre Fachkenntnisse zu verbessern und Unternehmen, die Leistung ihrer Supply Chain strategisch und systematisch zu steigern. Das wiederum verbessert die Unternehmensleistung und somit letztlich auch die Zufriedenheit der Kunden.“

Das Endergebnis der Fusion ist somit klar: die Einrichtung einer Plattform, die Sie an die Spitze und zu einem der Supply Chain Führenden der nächsten Generation vorantreibt.

Brauchen auch Sie solidere Fachkenntnisse über SCM oder möchten Sie fortgeschrittene Fertigkeiten in Sachen Value Chain Operations und Management erreichen? Dann nehmen Sie an unseren Weiterbildungs- und Zertifizierungsprogrammen von APICS, ISM oder dem IIBLC teil.


Demand Driven World Konferenz 2014

München, 02. April 2014Vom 20.–21. März drehte sich bei der "Demand Driven World 2014" alles um bedarfsgesteuertes MRP. Das Demand Driven Institute (DDI) hat dabei Praktikern verschiedenster Branchen eine Plattform gegeben, um zwei Tage lang über ihre Erfahrungen bei Implementierung und Umsetzung des "Demand Driven MRP" (DDMRP) zu referieren. Ein Fazit dieser Konferenz: immer mehr Professionals sind von der innovativen Planungs- und Umsetzungsmethode begeistert.

 

 


Das ist nicht verwunderlich, denn die Ergebnisse der Referenten sprechen für sich. Sie bescheinigen signifikante Steigerungen der Produktionsvolumen bei gleichzeitiger Reduktion von Mehrarbeit und Beständen. Prozesse wurden transparenter, strukturierter und stabiler. Die Service-Level erreichten in nur wenigen Monaten teils mehr als 99%.

Kritiker werden mit Recht wissen wollen, wie das möglich ist. Jedes bislang bekannte Konzept hat seine Schwachstellen – dieses etwa nicht? Der Erfolg des DDMRP liegt darin begründet, dass es das "Rad nicht neu erfindet". Ob traditionelles MRP oder Lean, beide Ansätze haben ihre Berechtigung – und Grenzen. DDMRP beschreitet daher einen Weg, der die Vorteile der beiden populären und zugleich gegensätzlichsten Konzepte nutzt. Dieser Weg scheint tatsächlich zu Zielen wie hoher Transparenz, Flexibilität und Service-Level bei minimalen Beständen, Kosten und Risiken zu führen.

PMI ist Partner des DDI für die D-A-CH Region. Zusammen mit uns können Sie die DDMRP Logik und Methodik lernen und sich zertifizieren lassen. Für Fragen zum Certified Demand Driven Planner (CDDP) stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Der nächste Kurs findet vom 26.-28. Mai in München statt. Die Plätze sind limitiert.


The Fresh Connection Global Professional Challenge 2014

München, 24. März 2014Vor gut zwei Wochen sind die Vorrunden für D/A/CH zur diesjährigen TFC Global Professional Challenge gestartet. Noch bis zum 18. April kämpfen 15 Teams im Pool D/A/CH um die Teilnahme am globalen Wettbewerb, in der Teams aus aller Welt das Rennen und den Titel "TFC World Champion" austragen. Neben dem Wettkampfgedanken stehen aber auch hier Kompetenzerwerb und -nachweis an oberster Stelle.

Denn was auf den ersten Blick wie ein leichtes Spiel aussieht, entpuppt sich schnell als echte Herausforderung. Das wird spätestens dann allen bewusst, wenn sie die Ergebnisse der ersten Runde sehen. Viele Zusammenhänge sind noch unklar, und nicht selten treffen die Teilnehmer hier Einzelentscheidungen. Doch verfolgt der Gedanke des Supply Chain Managements nicht gerade die Optimierung des ganzen Prozesses? Vom Kunden des Kunden bis zum Lieferant des Lieferanten gibt es eine Menge zu beachten. Die Spieler müssen zeigen, was sie wirklich können. „[…] Ich denke es ist sehr wichtig, die Zusammenhänge zwischen Beschaffung, Produktion und Distribution durchgängig zu verstehen […].“, so Meino Preuß von BSH, dem zweitplatzierten Team der Global Professional Challenge 2013. Sein Kollege Robert Gisser ergänzt: „[…] Vieles kann berechnet werden, aber nicht alles, genau wie in der Realität. Das ist ein ganz guter Lerneffekt […].“ Dabei ist besonders wichtig, im Team miteinander zu kommunizieren. Nur so kann man zusammen zwischen den Zeilen lesen und konsistente Entscheidungen treffen. Und ganz gleich ob Vorgesetzte oder Teilnehmer, letztlich möchten sie es alle wissen: wie gut schlägt sich ihr Team gegen die Konkurrenz?

Am 18. April wird sich entscheiden, welche Teams den Sprung in die Global Challenge geschafft haben. Diese findet im Anschluss daran vom 28. April bis 06. Juni statt. Wer den D/A/CH-Pool wohl dieses Jahr beim Global Final in Dubai vertritt? Wir sind gespannt…